StartseiteÜber uns Was uns bewegt
Wir leben in einer sich dauernd wandelnden Welt mit immer neuen Herausforderungen und täglich schlechten Nachrichten. Auf globaler Ebene sind es derzeit Themen wie Pandemie, Klimakrise, Digitalisierung, Biotechnologien, Atomkrieg, Artensterben und Ressourcenknappheit, die un - seren Lebensraum bedrohen. Die Weltbevölkerung kämpft mit massiven Ungleichverteilungen und gewaltvollen Machtkonzentrationen. In Europa spaltet sich die alternde Bevölkerung politisch: abschotten oder weltoffen? Im Jahr 1968 lebten auf der Erde 3,6 Milliarden Menschen und Ende 2019 beherbergt die Erde bereits 7,7 Milliarden Menschen. Im Jahr 1968 lag der ökologische Fußabdruck der Menschen noch innerhalb dessen, was die Erde hergibt. Seit Mitte der Siebziger Jahre liegt er ständig darüber. Im Jahr 2019 lag er beim 29. Juli und in Deutschland lag der sogenannte „Over Shoot Day“ (Übernutzungstag) 2019 sogar schon beim 3. Mai. Würde unsere Art zu leben zum globalen Standard, brauchen wir die Ressourcen der Erde mehr als zweimal. Wenn es uns gelingt, einen Atomkrieg zu verhindern und den Klimakrise einzudämmen, werden die sich kontinuier - lich weiter entwickelnde künstliche Intelligenz, sowie die Biotechnologie den Arbeitsmarkt, die globale Ordnung und sogar unsere Körper und unseren Geist vollkommen umgestalten. Die Zukunft wird von künstlicher Intelligenz und Supermenschen bestimmt. Digitalkonzerne wie Google, Facebook, Apple oder Baidu sowie die globale Rüstungsindustrie investieren Milliarden in künstliche Intelligenz und Biotechnologien. Ihr Ziel ist es, Gehirn und Körper zu entschlüsseln und Zugriff darauf zu bekommen. Dieses Ziel ist inzwischen greifbar nahe. Dann werden Millionen Arbeitsplätze überflüssig und die Menschen wer - den bedeutungslos, weil künstliche Intelligenz und Roboter ihnen kognitiv und körperlich überlegen sind. Im Jahr 2050 wird das Smartphone mit dem Körper und Gehirn verbunden sein und durch biometrische Sensoren die Körperfunktionen und Hirnaktivität überwachen. Das System wird Wünsche, Vorlieben und Abneigungen genau kennen und kleinste Details messen. Das Gerät kann erken - nen, ob man eine Person anziehend findet die einem be - gegnet und von selbst Kontakt zu dem Gerät der anderen Personen aufnehmen um herausfinden, ob die Anziehung auf Gegenseitigkeit beruht.

Was uns bewegt

Das große Bild: Ökologische und

soziale Herausforderungen

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Auf Alltagsebene bestimmt der moderne Zeitgeist die Menschen durch dynamische Innovationen, Digitalisierung und technologische Transformation. Beschleunigung, mo - bile Endgeräte, soziale Medien, Games, Bildschirmzeit und Bewegungsmangel bringen uns aus der Balance. Der jetzige Lebensstil befördert Einsamkeit und Zivilisationskrankheiten. In Deutschland leiden immer mehr junge Menschen an Einsamkeitssymptomen und psychischen Erkrankungen. Die meisten Krankheitsfehltage in Schulen sind derzeit durch psychische und Verhaltensstörungen bedingt. Seit Einführung von Smartphons nehmen Psychische Erkran- kungen bei jungen Menschen von Jahr zu Jahr drastisch zu.

Alltag der krank macht

Schule, Studium oder Beruf bedeuten fortlaufende Beschleunigung im Hamsterrad und bringen das Leben aus der Balance. Die Welt ist in ihrer Komplexität nicht mehr zu durchschauen. Heute werden in der Ausbildung wichtige menschliche Bedürfnisse und unbekannte Teile des menschlichen Potenzials vollkommen vernachlässigt. Regierungen bieten Unternehmen riesige Fördermöglichkeiten für die Entwicklung von künstlicher Intelligenz und Biotechnologie. Gleichzeitig wird in Schulen mit Methoden des 19. Jahrhunderts die Disziplin und Intelligenz in einer Weise trainieren, das geistige Potentiale und die Kreativität verlo - ren gehen. Die Digitalisierung in Schulen wird zur Verdummung der Schüler führen. Interesse an der Entwicklung von Empathie oder Spiritualität findet man nicht. Das Ergebnis sind dressierte Menschen mit sehr un - terschiedlicher Intelligenz denen Kreativität, Empathie, spiri - tuelle Tiefe und ein verantwortlicher Umgang mit den neuen Technologien fehlt.

Bildung die Kreativität zerstört

Bisher ist die Politik in den letzten 200 Jahren den Konzernen nahezu bedingungslos gefolgt. Die Digitalindustrie ist mit ihren Entwicklungen sehr schnell und stellt die Politik und Gesellschaft vor vollendete Tatsachen. Mit dem Kalkül das es schwieriger ist bestehendes und eingeführtes zu verändern. Das führt dazu, das sich die Macht in immer mehr Bereichen verlagert, weg von den Menschen und hin zu Algorithmen, die von den großen Digitalunternehmen be - herrscht werden. Vermutlich werden bald wichtige Entschei- dungen in Politik und Wirtschaft von Algorithmen getroffen. Nur wenn politische Entscheider über ausreichendes Wissen verfügen, können sie weltweite politische Bedin- gungen schaffen damit Biotechnologie und künstliche Intelligenz zu den Vorteilen für die Menschheit eingesetzt wird. Der Preis für industrielle Entscheidungen könnte der Untergang der Menschheit sein. Aber Medien vermitteln uns jeden Tag, dass wir noch mehr Digitalisierung brauchen und Regierungen, Unternehmen und Armeen rasen mit Vollgas auf digitale- und biologische Technologien los, ohne auf die Interessen der Menschen und des Ökosystems zu achten. Um die parallelen Bedrohungen Klimakriese, Atomkrieg, Digitalisierung und Biotechnologien zu beherrschen, müs - sen Politiker und Unternehmensleiter neue Fähigkeiten und Voraussetzung für ihre Aufgaben kultivieren. Es bedarf ein grundlegendes Verständnis von Wissenschaft und Techno- logie der Verantwortlichen. Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen zum Wohle des Menschen und des Ökosystems und nicht zum Wohle der Industrie umgesetzt werden. Die wichtigsten Ursachen für die Veränderungen in der Welt werden heute von Managern in großen Konzernen gelenkt. Entscheider benötigen Demut vor unserem Ökosystem und Mitgefühl für Menschen und Tiere und dürfen sich nicht den Algorithmen der großen Digitalunternehmen unterwer - fen. Künstliche Intelligenz und Biotechnologie werden, wenn wir sie nicht leiten zur Zerstörung von allem was wir k ennen führen. Sie werden mit ihren Techniken Leben mani- pulieren und Pflanzen, Tiere und sogar Menschen ganz nach unseren Wünschen entwerfen und herstellen. Gentechnik kann eingesetzt werden, um neue Arten organischer Wesen zu kreieren. Mit Schnittstellen zwischen Gehirn und Computer werden Cyborgs erschaffen. Es könnte sogar ge - lingen, vollkommen anorganische Wesen zu kreieren. Es bedarf auf allen Ebenen Veränderung. Wirtschaft, Politik und Individuen sind aufgerufen, Rahmen für einen nachhal - tigen und widerstandfähigen Lebensraum zu schaffen und Verantwortung für eine verbundene Gemeinschaft zu über - nehmen. Und diese Verantwortung beginnt auch bei jeder Person selbst. Um die schlimmsten Folgen zu verhindern, brauchen wir eine globale Zusammenarbeit. Es wird nicht helfen, wenn die Europäische Union die Entwicklung genetisch konstruierter Supermenschen verbietet, solange die USA und China dies vorantreiben.

Die Macht verlagert sich

Der Mensch ist keine Maschine und ist begrenzt in seiner Leistungsfähigkeit und Funktionalität. In unserer stark ratio - nal geprägten und digitalisierten Gesellschaft, in der Effektivität und Effizienz den Takt der Zeit angeben, wird un - sere subjektive Realität oftmals in den Hintergrund ge - drückt. Einige haben bereits an und für sich erkannt, dass jeder in sich sowohl eine rational agierende Seite und eine subjektiv sinnliche Herangehensweise aufweist. Gerade in einer hoch digitalen Welt, in der für immer mehr Menschen Arbeit, Freundschaft, Anerkennung und Freizeit auf dem Bildschirm stattfindet, sollte niemals vergessen werden, dass wir analoge Wesen sind. Wir können unseren Akku nur durch persönliche soziale Kontakte mit anderen Menschen, ausreichend Schlaf, Entspannung, Bewegung, und vitaler Ernährung nachhaltig aufladen. Soziale Medien verbinden zwar Menschen wie noch nie zuvor, doch sie schaffen eine neue Art von Isolation und Sucht: digital vernetzt, analog allein.

Der analoge Mensch

Glückliches Leben ist kein Geschenk, sondern eine Haltung und Wirkung von Aktivitäten, die Bewusstsein und Kontinuität erfordern. Die meisten Menschen Leiden still, weil Sie Angst vor allem Neuen haben. Erst die Entwicklung des Bewusstseins für sich selbst, zeigt Bedürfnisse, Entwicklungs- möglichkeiten und potentielle Handlungs-spielräume auf. Das Aktivieren von Ressourcen und die Förderung nachhal - tiger Potentiale beendet Leiden. Jeder von uns bringt an - dere Ausgangsvoraussetzungen mit, die beeinflussen, wie stark wir uns selbst wahrnehmen und verändern können. Wir sind davon überzeugt, dass durch bewusstes Erfahren und sich trauen, alte Fesseln und Denkmuster abgelegt wer - den können und die eigene Lebenskraft entdeckt, exploriert und entfaltet werden kann.

Bewusstes Erfahren,

achtsames Fortführen

Bewusstsein ist die Kenntnis, die wir von uns und unserer Umgebung haben. Durch bewusstes Erleben spüren und verstehen wir, wie es uns geht, was uns persönlich bewegt und was wir uns wünschen. Dabei bringt jeder seine ganz individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten mit. Erst das Bewusstsein gibt uns die Möglichkeit ein Leben frei und au - tonom nach unserer individuellen Bedeutung auszurichten. Bewusstes Sein bedeutet auch alte Denkmuster und Verhaltensweisen abzulegen und dadurch Raum für neue Entwicklungen zu öffnen. Wir wollen ganzheitlich Menschen Räume für bewusstes Erleben ermöglichen. Der Blick auf die Welt zeigt, dass wir Menschen zu allem fähig sind: von Leid und Ungerechtigkeit bis Freude, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. Welche Seite der Medaille siehst Du? Welche Zukunft siehst Du für Dich, wenn künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Biotechnologie Dich überflüssig und bedeutungslos ma - chen? Alles was Du gelernt hast, war umsonst. Du wirst ständig neu lernen müssen und immer neue Überlebensstrategien entwickeln müssen. Hast Du das ge - lernt? Wie wirst Du diese Zukunft gestalten und was liegt heute in Deiner Verantwortung? Wir sagen: Verantwortung für Veränderungen beginnt jetzt mit Handeln und dem Bewusstsein für eine sich vollkommen verändernde Welt. Du baust jetzt Dein Fundament für Deine Zukunft.

Bewusstsein

Gemeinschaft

Wir Menschen sind aufeinander angewiesen und von Natur aus soziale Wesen. Nur gemeinsam können wir eine lebens - werte Zukunft gestalten. Die GOYA Foundation verbindet Menschen, die bewusst Leben wollen. Wir bringen Menschen zusammen, die Kraft und Freude im Leben sam - meln, ein authentisches autonomes Leben und ein toleran - tes weltoffenes Miteinander wollen. Wir zeigen, dass Gemeinsamkeit Erfolg bedeutet. Denn jedes Wir beginnt beim Ich! Jeder Mensch trägt unerschöpfliche Potentiale in sich. In un - serem Alltag mit Pflichten und Routinen und Auseinander- setzungen mit anderen Menschen vergessen wir oft, was uns wirklich ausmacht. Wir eignen uns genormte und auto - matisierte Verhaltensweisen und Denkstrukturen an, um uns an unsere Umgebung anzupassen. Dabei übernehmen wir gängige Muster die uns schaden. Wir müssen uns fragen: Folge ich meinen Talenten? Laufen die Dinge so, wie ich es mir wünsche? Welche Rolle spielt die Zerstörung der Welt und der Ökosysteme für mich? Jeder Mensch trägt die Potentiale für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben in sich. Aber die meisten nutzen sie nicht. Manchmal spüren wir das etwas nicht stimmt. Für ein glückliches Leben müssen wir bewusst Erleben und selbst gestalten können. Bewusstes Wahrnehmen gibt uns ein besseres Verständnis von uns selbst: Wir müssen lernen zu verstehen, was uns persönlich bewegt und bedeutungs - voll für uns ist und können danach unser Leben ausrichten. Die Entfaltung der eigenen Gefühle und Potentiale fördern auch eine offene tolerante Haltung gegenüber unseren Mitmenschen und unserer Umwelt.