Unser Hilfsangebot Unterstützung für junge Menschen Identität finden Suche nach der eigenen sexuellen Orientierung

Suche nach der

eigenen sexuellen

Orientierung

Sexuelle Orientierung

ist keine freie Wahl

und kann auch nicht

korrigiert werden.

Junge Menschen, die sich als homosexuell, lesbisch, bisexu - ell oder transgender bezeichnen oder auf der Suche nach ihrer sexuellen Orientierung sind, haben oft mit zusätzli - chen Herausforderungen zu kämpfen, die vor allem bei der sozialen Diskriminierung gegen sexuelle Minderheiten liegt. Psychosoziale Probleme wie sich ausgegrenzt Fühlen oder Depression sind mögliche Folgen. Jeder weiß, „man kann die Welt nicht in Schafe und Ziegen einteilen. Nicht alle Dinge sind schwarz oder weiß. Es ist ein Grundsatz der Taxonomie, dass die Natur selten getrennte Kategorien aufweist.
Alfred C. Kinsey spricht wohl sehr vielen Menschen aus der Seele, er erkannte schon früh, dass es wichtig ist die Menschen so zu akzeptieren wie sie sind und, dass es ein Fehler wäre alle Menschen in simpel einzuteilen, denn die Menschheit ist eben sehr vielfältig und komplex. Die Vielfalt ist es was uns Menschen zu dem gemacht hat was wir sind.

„Nur der menschliche Geist führt

Kategorien ein und versucht, die

Tatsachen in getrennte Fächer

einzuordnen. Die lebendige Welt ist ein

Kontinuum in all ihren Aspekten. Je

eher wir uns dessen in Bezug auf

menschliches Verhalten bewusst

werden, um so eher werden wir zu

einem wirklichen Verständnis der

Realitäten gelangen.“

Alfred C. Kinsey: 1948

Nichtheterosexuelle

Jugendliche haben die gleichen

Entwicklungsaufgaben zu

lösen wie heterosexuelle

Jugendliche. Dazu gehören:

eine positive sexuelle Identität zu

entwickeln

eine emotionale und sexuelle Intimität

in der Beziehung zu einer anderen

Person zu entwickeln

Die sexuelle Entwicklung bei Minderheiten findet aber in einem gesellschaftlichen Kontext statt, in dem das Ich-Sein ein Anderssein ist, dass auch häufig in Schulen und in diver - sen gesellschaftlichen Einrichtungen sozial stigmatisiert wird, aber auch manchmal zur Selbststigmatisierung führt. Dabei spielt die Homophobie, eine irrationale Furcht vor oder Feindseligkeit gegenüber Homosexuellen und allge - meine Diskriminierungen eine Rolle. Homophobie kann aber auch internalisiert werden, das heißt, die negativen Einstellungen der Gesellschaft werden auf die eigene Person bezogen und übernommen, sodass die Diskriminierung akzeptiert wird und ein negatives Selbstbild sowie Zweifel zur Beeinträchtigung des Selbst- wertgefühls führen. Depression und Isolation sind mögliche Folgen.

Mögliche psychosoziale

Risiken nichtheterosexueller

junger Menschen:

sozialer Rückzug und Isolation

Schulprobleme (Mobbingopfer,

Schulversagen)

Gebrauch legaler und illegaler

psychoaktiver Substanzen

Familienkonflikte

Depression

Essstörungen

posttraumatische Störungen:

Schlafstörungen, Angst

Es gibt verschiedenste Theorien und Modelle zur Entwick- lung der homosexuellen Identität: Allen gemeinsam ist die vage Sensibilisierung, gefolgt von Konfusion, dann Ver- ständnis und Akzeptanz der eigenen Identität. Es folgt dann die Enthüllung gegenüber vertrauten Kreisen, sowie im Idealfall die Integration der eigenen sexuellen Orientierung in ein umfassendes Selbstkonzept.
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